Bamberg. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick dazu aufgerufen, sich an die Anfänge der Naziherrschaft und die daraus resultierenden Gräueltaten zu erinnern. „Alle Christen sind aufgefordert, an das Leid der Juden in der Nazizeit zu denken und für die Getöteten und Gequälten zu beten“, so Schick. Bei Erschütterung dürfe es dabei aber nicht bleiben: „Wir müssen aus der Erinnerung lernen und uns die Warnung ‚Wehret den Anfängen‘ immer wieder ins Bewusstsein rufen“, forderte der Erzbischof. Ein jeder solle daran mitwirken, dass so etwas nie wieder geschehe.
In einem Brief an alle Gläubigen im Erzbistum Bamberg ruft Erzbischof Schick dazu auf, am Freitag und den nächsten Abenden eine Kerze ins Fenster zu stellen, um an die Toten der Corona-Pandemie zu erinnern.
Beim letzten Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer wurde beschlossen, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske auf den Besuch von Gottesdiensten auszuweiten.
Das Erzbistum Bamberg spendet 30.000 Euro für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Kroatien. Das Geld wird aus dem Katastrophenfonds des Erzbistums bereit gestellt und fließt direkt an die Caritas in Kroatien.
Gott sei Dank sind viele Menschen entrüstet und fassungslos über die Ereignisse im Kapitol in Washington, ich auch, immer noch und immer mehr. Zugleich spüre ich, dass wir bei Entrüstung und Fassungslosigkeit nicht stehenbleiben dürfen.
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick ruft zum Nachdenken darüber auf, wie jeder im neuen Jahr seinen Mitmenschen, der Welt und Schöpfung Segen bringen kann. Das sei zum Jahreswechsel vernünftiger als die sorgenvolle Frage: „Was wird das neue Jahr mir bringen?“, sagte Schick in seiner Predigt am Neujahrstag im Bamberger Dom.
Erzbischof Schick hat für das Erzbistum Bamberg als Jahresmotto „Caritas – In der Liebe verbunden“ ausgerufen. Damit soll 2021 gewürdigt werden, was der Caritasverband seit seiner Gründung vor 100 Jahren für die Menschen und das Gemeinwohl geleistet hat.
Erzbischof Schick hat in seiner Weihnachtspredigt dazu aufgerufen, jetzt in der Corona-Krise an Weihnachten vor allem an die Kinder und Jugendlichen zu denken.
Da in diesem Jahr das Weihnachtsfest nicht wie gewohnt gefeiert werden kann, organisiert das Jugendamt der Erzdiözese Bamberg am 24. Dezember das "Weihnachten to go" - für Daheimgebliebene. Weihnachten heißt Aufbrechen. Die Weihnachtsgeschichte hätte wohl nicht funktioniert, wenn nicht Menschen aufgebrochen wären – raus aus der gewohnten Umgebung und hin zu Unbekanntem. Angefangen bei Maria und Josef über die Hirten bis hin zu den Königen – alle machen sich auf den Weg.